Mobiler Service für Elektroautos von Mercedes-Benz

Mercedes-Benz Global Service & Parts – der After-Sales-Bereich der Mercedes-Benz AG – bietet seit Kurzem eine ganz besondere Dienstleistung für Elektrofahrzeuge an. Im Rahmen eines Pilotprojekts werden die EQ-Modelle der Marke Mercedes-Benz direkt vor der Haustür der Fahrzeugbetreiber gewartet. Im Fokus stehen dabei Privatkunden mit Fahrzeugen wie dem Smart EQ, EQA, EQC oder EQS. Seit Mai 2022 schickt Mercedes-Benz für diesen Zweck zunächst drei Vans der Serie Vito in den Einsatz – ausgestattet mit bott vario3 Fahrzeugeinrichtungen.

 

„Man darf das nicht mit dem 24-Stunden-Notfall-Service verwechseln.“, stellt Gerald Multerer, Product Manager HV bei der Mercedes-Benz AG, klar. Auch hierfür stattet bott im Auftrag der Mercedes-Benz AG die Fahrzeuge aus. „Uns geht es in diesem Pilotprojekt insbesondere darum, reguläre Servicearbeiten vor Ort auszuführen, ohne dass das jeweilige Fahrzeug extra in eine Werkstatt gebracht werden muss.“, so Multerer weiter. Über 50 Service- oder Reparaturdienstleistungen seien mit den ausgebauten Vans möglich. Das Durchführen der regelmäßigen Serviceintervalle, Arbeiten am Interieur, der Räderwechsel oder der Einbau neuer Bremsscheiben zählen dazu. „Hat man ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor, kommt einem beispielsweise beim Ölwechsel eine Werkstatt sehr gelegen. Solche Arbeiten fallen bei Elektroautos aber natürlich nicht an. Im Mittelpunkt stehen die Prüfung der Batterie oder solche Software-Updates, die nicht per Fernwartung ausgeführt werden können.“, sagt Multerer. Auch andere After-Sales-Services wie der Verleih von Dachboxen für den Ski-Urlaub seien in diesem Zusammenhang denkbar.

 

Die drei Mercedes-Benz Vito sind alle unterschiedlich aufgebaut. Zwei davon fahren elektrisch, haben beidseitige Schiebetüren und verschiedene Radstände. Das dritte Fahrzeug ist dieselbetrieben und mit nur einer Schiebetür ausgestattet. Die bott vario3 Fahrzeugeinrichtung hat Herr Multerer in enger Zusammenarbeit mit Selina Ostermann, Robin Zecha und Holger Kühl von bott geplant. „Unsere Ansprechpartner haben uns gezeigt, was mit der Fahrzeugeinrichtung räumlich alles möglich ist. Außerdem wurden wir zur Elektronik und zur elektrischen Versorgung beraten. Schnelligkeit hatte dabei oberste Priorität. Das Team von bott hat viel versprochen und alles gehalten.“, sagt Multerer. Die Umsetzung in Gaildorf erfolgte dann innerhalb weniger Wochen. Selbst kurzfristige Änderungswünsche konnten berücksichtigt werden. „Für mich macht bott trotz der Größe einen Eindruck von absolut flexiblem, bodenständigem, schwäbischem Mittelstand – und das meine ich im rein positiven Sinne.“, so Multerer weiter. Um die knappe Terminvorgabe für die Auftragsfertigstellung einhalten zu können, wurde bott gebeten den belgischen Folierer zu sich ins Werk einzuladen, den die Mercedes-Benz AG bereits für das Design der Fahrzeugbeschriftung beauftragt hatte. „Auch ungewöhnliche Wünsche wurden ohne große Bürokratie umgesetzt. Ich war zu jeder Zeit über den Ausbaustatus der Fahrzeuge informiert.“, ergänzt Multerer.

Um für möglichst viele Eventualitäten vorbereitet zu sein, befördern die drei Fahrzeuge zahlreiche Utensilien. Deshalb war das besonders niedrige Gewicht der bott vario3 Fahrzeugeinrichtung ein wichtiger Entscheidungsfaktor. Es bleiben mehr Kapazitäten für die Beladung der Vans. Neben einem großen klassischen Werkzeugsatz sind unter anderem Diagnosegeräte, Auffahrrampen, verschiedene Akkuschrauber und Kompressoren an Bord. In zahlreichen Schubladen, auf Klappenböden, in Systainer³ Koffern und weiteren Behältern finden außerdem häufig benötigte Ersatzteile und Reinigungsmittel ihren Platz. „Es ist essenziell, dass wir die Kundenfahrzeuge durch eine Reparatur nicht verunreinigen. Am ehesten sollen sie hinterher sauberer sein als zuvor.“, meint Multerer. Auch eher exotische Hilfsmittel wie Ballonwagenheber führen die Servicetechniker mit. „Wir sind da noch in der Findungsphase.“, sagt er. Schon jetzt sind zwei weitere Fahrzeuge für den mobilen Service geplant, die ein Mercedes-Benz Händler in Norwegen betreiben will. Auch die Handwerkskammer und die Kfz-Innung in Stuttgart haben bereits Interesse für die Fahrzeuge bekundet. Am Ende des Jahres will die Mercedes-Benz AG aus dem Pilotprojekt Bilanz ziehen.

Wir wollen uns mit unserer Anpassungsfähigkeit von den Marktbegleitern abheben. Dazu zählt nicht nur ein breites Produktspektrum. Flexibilität bei der bei der Beratung und bei unseren anderen Dienstleistungen halten wir für äußerst wichtig. So lassen sich auch besondere Wünsche zeitnah umsetzen.

Holger Kühl, Key Account Manager bei der Bott GmbH & Co. KG

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