Flotteneinrichtung für den Netzbetrieb

Winter 2020 – im Umkreis des im Schwarzwald gelegenen Feldbergs gehen aufgrund des rauen Wetters die Lichter aus. Schon wenig später ist der Stromausfall vorüber und es stellt sich wieder Normalität ein. Die meisten Anwohner und Skiurlauber bemerken gar nicht, wie das Problem gelöst wurde. Inmitten des Schneegestöbers hat ein Servicetechniker der ED Netze GmbH auf freiem Feld einen Leitungsschaden repariert und so das Wohlergehen der Menschen in der bitteren Kälte sichergestellt. Dabei musste er sich voll auf seine Ausrüstung verlassen können – unter anderem auf sein mit der bott vario3 Fahrzeugeinrichtung ausgebautes Servicefahrzeug.


Die ED Netze ist Teil der Energiedienst-Gruppe, die aus deutschen und Schweizer Firmen besteht. Sie ist von der Energieproduktion in Wasserkraftwerken bis zur Energielieferung tätig. Auch energienahe Dienstleistungen wie PV, Wärme oder e-Mobilität werden erbracht. Hierzu unterhält die Gruppe eine Fahrzeugflotte mit über 600 Einheiten, die meisten davon in den technischen Bereichen. Ein Drittel davon ist im Laderaum mit Fahrzeugeinrichtung von bott ausgestattet. Auf die Frage, wieso die Wahl auf bott fiel, findet Meik Römer, Leiter des Fuhrparks, klare Worte: „Uns geht es nicht darum, eine Flotte schnelllebig auszustatten, sondern darum, sie möglichst langlebig wirtschaftlich zu betreiben. Wir lassen pro Jahr zirka 100 Fahrzeuge durch unsere Partner einflotten, da können wir nicht jeder Schublade hinterherlaufen. Als Gesamtdienstleister kümmert sich bott einerseits um die Einrichtung, installiert aber auch die Funktechnik, übernimmt die Beklebung und überführt die Fahrzeuge.“ Die Tochtergesellschaft ED Netze GmbH hat sich beispielsweise für den Großteil der Ausbauprojekte in enger Abstimmung mit bott eine Anzahl von bewährten Standardkonfigurationen erarbeitet. Auf diese greift der Kunde bei der Einplanung neuer Fahrzeuge zurück. Auch der abgebildete Volkswagen Crafter zählt dazu. Eine große Hilfe bei der Lösungsfindung und der damit verbundenen Kommunikation war der anschauliche 3D-Konfigurator. „Der Konfigurator hat die Einrichtung schon vorab greifbar gemacht. Anderen Wettbewerbern ist bott in dieser Hinsicht um einiges voraus“, so Römer.

Als Beispiel aus seiner Flotte präsentiert uns Herr Römer den erwähnten VW Crafter. Der Kleintransporter sei eine „vollausgestattete rollende Werkstatt“, so sagt er. Mithilfe des Fahrzeugs betreuen Techniker der ED Netze insbesondere den Netzausbau in Neubaugebieten und kümmern sich um die Instandhaltung von Leitungen und Trafostationen. Neben dem Verlegen von Stromkabeln im Erdreich gehören auch energienahe Arbeiten zum Repertoire, etwa die Breitbandverkabelung, Telefon oder TV-Anschlüsse und Ladestationen für die Elektromobilität. Entsprechend vielseitig ist die Ausrüstung des Fahrzeugs. Der Leiterträger auf dem Dach lässt sich mit wenigen Handgriffen herunterklappen. An der Hecktür ist eine weitere Trittleiter befestigt. Diese erleichtert vor allem das Erklimmen von am Sockel unzugänglichen Holzmasten mit Steigeisen. Die Kletterausrüstung befindet sich ebenfalls im Fahrzeug. Damit die Arbeitenden sich und die Elektronik bei unangenehmen Wetterverhältnissen schützen können, ist unter der Fahrzeugdecke ein Faltpavillon angebracht. Die vielen Schubladen enthalten akkubetriebene Pressen, Scheren, Sägen, Schlagbohrer, Handlampen und andere Elektrogeräte. Außerdem befinden sich hier sowie in zahlreichen varioCase Servicekoffern Verbrauchsmaterial wie Pressverbinder und Schrauben. Da das Arbeiten unter Spannung besondere Vorsichtsmaßnahmen verlangt, ist auch entsprechende Schutzkleidung und das notwendige Werkzeug an Bord. Generell haben die in diesem Zusammenhang verwendeten Werkzeuge hohe Anforderungen an die Ladungssicherung, um Beschädigungen zu vermeiden.

Mit ausschlaggebend für die Wahl der Einrichtung waren die Qualität und Langlebigkeit. „Wir kaufen unsere Fahrzeuge und behalten diese üblicherweise acht bis zehn Jahre im Einsatz“, so Römer. Entsprechend zuverlässig müssen die Einbauten und die Lösungen zur Ladungssicherung sein. Die höchste Priorität gilt aber der Sicherheit der Insassen, der anderen Verkehrsteilnehmer und der Ladung. Ein Verrutschen der transportierten Utensilien während der Fahrt muss ausgeschlossen werden. "Wir haben bott nicht umsonst ausgesucht“, sagt Römer, „wir glauben an die Qualität der Produkte.“ Diese musste die bott vario3 Fahrzeugeinrichtung bereits eindrucksvoll unter Beweis stellen, als unlängst ein Transporter verunfallte und sich überschlug. Die Techniker zogen sich glücklicherweise nur geringe Verletzungen zu und die Einrichtung blieb festmontiert

„Trotz der hohen Sicherheitsanforderungen setzen wir auf ein Einbaukonzept mit geringem Gewicht. Einfach auf dicke Stahlbleche zu setzen, macht für uns keinen Sinn“, erklärt Römer. Schließlich sollen die Regale und Behälter umfangreich bestückt werden können, ohne das maximale Zuladungsgewicht zu überschreiten. Mit dem größtenteils aus Aluminium bestehenden System bott vario3 war eine kompromisslose Lösung für beste Sicherheit und Praxistauglichkeit gefunden.

Wir freuen uns, dass die ED Netze GmbH mit unseren Produkten und Dienstleistungen zufrieden ist und bedanken uns für den spannenden Einblick.

 

 

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